Ad hominem Verzerrung [Ad hominem bias]
Definition: Aus dem Lateinischen “zum Menschen hin”; Bewertung eines Arguments oder einer Arbeit in Abhängigkeit von Merkmalen der Person, die diese hervorgebracht hat, und nicht von Merkmalen des Arguments selbst. Ad hominem Verzerrung (bias) kann negativ sein, z. B. wenn Arbeit eine:r Konkurrent:in oder einer Zielperson persönlicher Anfeindungen kritischer betrachtet wird als die Qualität der Arbeit dieser Person verdient, aber auch positiv, z. B. wenn Arbeit eine:r Freund:in von übertrieben positiver Bewertung profitiert.
Verwandter Begriff: Peer review
Referenzen:
- Barnes, R. M., Johnston, H. M., MacKenzie, N., Tobin, S. J., & Taglang, C. M. (2018). The effect of ad hominem attacks on the evaluation of claims promoted by scientists. PloS One, 13(1), e0192025. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0192025
- Tvina, A., Spellecy, R., & Palatnik, A. (2019). Bias in the peer review process: can we do better? Obstetrics & Gynecology, 133(6), 1081–1083. https://doi.org/10.1097/AOG.0000000000003260
Verfasst und Überprüft von: Mahmoud Elsherif, Bradley Baker, Filip Dechterenko, Bethan Iley, Madeleine Ingham, Graham Reid