Augenscheinvalidität [Face validity]
Definition: Ein subjektives Urteil darüber, wie geeignet ein Maß auf den ersten Blick zu sein scheint, d. h. wie gut ein Maß operationalisiert ist. Zum Beispiel die Beurteilung, ob sich die Items eines Fragebogens auf ein interessierendes Konstrukt beziehen. Die Augenscheinvalidität ist mit der Konstruktvalidität verwandt, aber da sie subjektiv/informell ist, wird sie als eine einfache, aber schwache Form der Validität angesehen.
Verwandte Begriffe: Construct Validity, Content Validity, Logical Validity, Operationalization, Validity
Referenz:
- Holden, R. B. (2010). Face Validity. In I. B. Weiner & W. E. Craighead (Eds.), The Corsini Encyclopedia of Psychology (4th ed.). Wiley. http://dx.doi.org/10.1002/9780470479216.corpsy0341
Verfasst und Überprüft von: Annalise A. LaPlume, Helena Hartmann, Kai Krautter, Adam Parker, Sam Parsons