PPI, Einbindung von Patient:innen und Öffentlichkeit [Patient and Public Involvement (PPI)]

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Definition: Aktive Forschungszusammenarbeit mit der interessierenden Population, im Gegensatz zur Forschung “über” sie. Forschende können die Lebenserfahrung und das Fachwissen von Patient:innen und der Öffentlichkeit in allen Phasen des Forschungsprozesses einbeziehen. So können Patient:innen beispielsweise bei der Entwicklung von Forschungsfragen helfen, die Eignung eines Studiendesigns überprüfen, Zusammenfassungen in einfacher Sprache für Drittmittel-/Ethikanträge und die Verbreitung genehmigen, Daten erheben und analysieren und bei der Veröffentlichung eines Projekts helfen. Dies wird zunehmend empfohlen und sogar von Drittmittelgebern gefordert (Boivin et al., 2018).

Verwandte Begriffe: Co-production, Participatory research

Referenzen:

  • Boivin, A., Richards, T., Forsythe, L., Gregoire, A., L’Esperance, A., Abelson, J., & Carman, K. L. (2018). Evaluating the patient and public involvement in research. British Medical Journal, 363, k5147. https://doi.org/10.1136/bmj.k5147
  • INVOLVE. (n.d.). INVOLVE – Supporting public involvement in NHS, public health and social care research. https://www.invo.org.uk/

Verfasst und Überprüft von: Jade Pickering, Mahmoud Elsherif, Sam Parsons, Catia M. Oliveira