Pseudoreplikation [Pseudoreplication]
Definition: Wenn die Daten nicht statistisch unabhängig sind und somit die Anzahl der Stichproben (d. h. der Wiederholungen) künstlich vergrößert wird. Zum Beispiel, wenn mehr als ein Datenpunkt von der gleichen Versuchseinheit (z. B. Versuchsperson oder Kulturpflanze) gesammelt wird. Es gibt zahlreiche Methoden, um dieses Problem zu lösen, wie z. B. die Mittelwertbildung über die Wiederholungen (z. B. die mittlere Reaktionszeit einer Versuchsperson) oder die Implementierung von Modellen mit gemischten Effekten (mixed effects), bei denen die Struktur der zufälligen Effekte die Pseudo-Vervielfältigung berücksichtigt (z. B. die Spezifizierung jeder einzelnen Reaktionszeit als zu derselben Person). Beachten Sie, dass die erste Option mit einem Verlust an Information und statistischer Aussagekraft verbunden wäre.
Verwandte Begriffe: Confounding, Generalizability, Replication, Validity
Referenzen:
- Davies, G. M., & Gray, A. (2015). Don’t let spurious accusations of pseudoreplication limit our ability to learn from natural experiments (and other messy kinds of ecological monitoring). Ecology and Evolution, 5(22), 5295–5304. https://doi.org/10.1002/ece3.1782
- Hurlbert, S. H. (1984). Pseudoreplication and the Design of Ecological Field Experiments. Ecological Monographs, 54(2), 187–211. https://doi.org/10.2307/1942661
- Lazic, S. E. (2019). Genuine replication and pseudoreplication: What’s the difference? In BMJ Open Science. https://blogs.bmj.com/openscience/2019/09/16/genuine-replication-and-pseudoreplication-whats-the-difference/
Verfasst und Überprüft von: Ben Farrar, Jamie P. Cockcroft, Mahmoud Elsherif, Elias Garcia-Pelegrin, Annalise A. LaPlume